WAS IST DAS DEAR-PROGRAMM? 

Im Rahmen des entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeits-Programms DEAR unterstützt die Europäische Kommission verschiedene Projekte. Das Ziel ist, bei EU-Bürger*innen Bewusstsein und kritisches Verständnis für globale Fragen der sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Entwicklung zu schaffen.

Durch die Finanzierung von Projekten wie „End Climate Change, Start Climate of Change“ fördert das DEAR-Programm universelle Werte wie Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. So ermöglicht es den europäischen Bürger*innen, positive Beiträge zur globalen Entwicklung zu leisten.

Das DEAR-Programm finanziert bis zu 30 Projekte in allen EU-Mitgliedstaaten. Diese Projekte tragen dazu bei, das Verständnis und das Engagement der europäischen Öffentlichkeit für positive soziale Veränderungen auf lokaler und internationaler Ebene zu erhöhen.

Die Aktivitäten im Rahmen des DEAR-Programms sind Teil des europäischen Beitrags zur Erreichung der vereinbarten Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs): die Armut beenden, den Planeten schützen und Wohlstand für alle bis 2030 sichern.

Besuche die Website des DEAR-Programms, um mehr zu erfahren.

WIE TRÄGT DAS PROJEKT „CLIMATE OF CHANGE“ ZUR ENTWICKLUNGSPOLITISCHEN BILDUNGS- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT BEI?

Das Projekt „End Climate Change, Start Climate of Change“ ist ein 40-monatiges DEAR-Projekt, das darauf abzielt, das Bewusstsein von jungen EU-Bürger*innen für klimabedingte Migration zu stärken und eine kritische Auseinandersetzung mit dem bestehenden System zu fördern.

Das Projekt richtet sich an junge EU-Bürger*innen zwischen 15 und 35 Jahren in 23 EU-Mitgliedstaaten, sowie an Gemeinden, an die Verwaltung und an nationale und europäische Entscheidungsträger*innen.

Das Projekt wird durch folgende Aktivitäten zur entwicklungspolitischen Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit beitragen:

  • Forschung, vier Fallstudien, eine vergleichende Umfrage in 23 EU-Ländern und einen Bericht zur nötigen sozial-ökologischen Transformation unseres Wirtschaftssystems.
  • Debattierwettbewerbe auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene, an denen junge Menschen aus Schulen, Universitäten und Jugendzentren teilnehmen.
  • Eine gemeinsame europäische Kommunikationskampagne, die in der gesamten EU und insbesondere in 23 Mitgliedsstaaten, einschließlich Süd- und Osteuropa, durchgeführt wird.
  • Advocacy-Aktionen, die Nachhaltigkeit sowie Maßnahmen zur Eindämmung der Klimakrise und spezielle Schutzprogramme für Klima-Migrant*innen einfordern.