Warum handeln?

Seit Jahren sehen wir uns mit zahlreichen, vom Menschen verursachten Krisen konfrontiert, die weltweit die Lebensgrundlagen von Menschen zerstören. Von der Klimakrise über wirtschaftliche Ungerechtigkeiten und Vertreibung bis hin zum Verlust von Menschenleben an den EU-Außengrenzen: Bisherige Maßnahmen der Politik auf die Klimakrise und die Schutzmaßnahmen für Menschen, die durch die Folgen des Klimawandels zur Aufgabe ihrer Heimat gezwungen werden, reichen bei weitem nicht aus.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Menschen durch Zyklone, Überschwemmungen und Waldbrände gezwungen sind, ihre Heimat zu verlassen, ist heute dreimal so hoch wie durch Konflikte. Wenn wir uns die Zusammenhänge zwischen Klimakrise und erzwungener Migration näher ansehen, wird klar, dass klimabedingte Katastrophen in den letzten zehn Jahren eine wesentliche Ursache für die Binnenvertreibung von Menschen waren. Es wird geschätzt, dass dadurch 20 Millionen Menschen jährlich aus ihrer Heimat vertrieben werden.

Hinzu kommen schleichende Klimaveränderungen, welche die in zahlreichen Ländern oft ohnehin prekären Lebensgrundlagen, verschlechtern, so dass sich Menschen langfristig dazu gezwungen sehen, Ihr Zuhause zu verlasen.  Vor allem Menschen und Gemeinschaften im Globalen Süden, die verhältnismäßig wenig zu den Ursachen der Klimakrise beigetragen haben, sind davon am stärksten betroffen.

Es wird deutlich: Die Klimakrise ist auch eine soziale Krise!

Wir von #ClimateOfChange sehen unsere Aufgabe darin, die Klimakrise in Verbindung mit anderen Krisen zu setzen und Maßnahmen zur Schaffung einer gerechten und nachhaltigen Zukunft, einer sozial und ökologisch gerechten Wirtschaft und einer menschenwürdigen Migrationspolitik einzufordern. 

Junge Menschen auf der ganzen Welt erheben ihre Stimme und setzen sich für die Zukunft und den Schutz unseres Planeten ein, indem sie die Regierungen zur Bekämpfung der Klimakrise aufrufen. Wir sollten ihrem Beispiel folgen.

Die Stimmen der Jugend spielen in unserer Kampagne eine zentrale Rolle. Unser Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen Migration, Klimakrise und der Notwendigkeit einer sozial und ökologisch gerechten Wirtschaft unseres Alltags hervorheben. Dabei geht es um die Bedürfnisse aller Menschen und die Verwirklichung der Menschenrechte sowie darum, unsere planetaren Grenzen zu schützen.

Wir befinden uns bereits mitten in der Klimakrise und die verwundbarsten Gemeinschaften tragen die Hauptlast ihrer Auswirkungen. Manche Menschen sehen sich so gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen. Die Faktoren, die zu einer Migrationsentscheidung führen, sind dabei komplex: Häufig spielen dabei auch wirtschaftliche, politische, sozio-kulturelle, familiäre und demografische Gründe eine Rolle, die durch die Klimakrise verstärkt werden.

Wir möchten das Bewusstsein für die Auswirkungen der Klimakrise schärfen, für eine wirksame Politik kämpfen und als Protagonist*innen unserer Zukunft handeln: Um eine sozial und ökologisch gerechte Wirtschaft zu schaffen, die das Wohl von Natur und Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt.

We will leave
no one behind!

Es ist höchste Zeit für ein #ClimateOfChange,
für ein Klima des Wandels!

Unsere Kampagne ruft junge Menschen auf, Teil des bereits stattfindenden Wandels zu werden. Jede und jeder kann sich einer der zahlreichen Initiativen auf der ganzen Welt anschließen und so auch andere Menschen zum Handeln inspirieren.

Nationale, europäische und globale Entscheidungsträger*innen müssen und können mehr tun, um eine ehrgeizigere und nachhaltige Migrations- und Klimapolitik zu verfolgen.

Gemeinsam können wir ein Klima des Wandels, eine gerechte und nachhaltige Welt schaffen. Schließ auch du dich der Bewegung an!

 

Join the movement!

Das kannst Du jetzt tun